Das ist zumindest meine Haltung zum Thema bloggen und die hat mir und meinen Kunden die letzten 13 Jahre gute Dienste geleistet.

Tatsächlich ist mir neulich in einem Gesprüch, das ich für den comspace Podcast geführt habe aufgefallen, wie wenig ich mich in den letzten 2 Jahren selber an diese Maxime gehalten habe.

Wird Zeit für ein Back to the Roots und zum endlich wieder selber bloggen.

Technische Probleme waren die eine Ursache, warum das öffentliche Nachdenken für mich in den Hintergrund gerückt ist.

Facebook, Twitter, Instagram waren die andere Ursache.

Denn:
Die Social Media Plattformen machen nicht nur süchtig, immer weiter nach dem besten Content zu scrollen, sondern sie führen auch dazu,, dass man immer mehr Content, Gedanken, Bilder auf ihnen ablegt, statt in seinen eigenen viel Digitalwänden.

Das ist nicht nur schade, sondern auch fahrlässig. Ich stoße immer mehr an die Grenzen von Facebook, Instagram, Twitter, LinkeIn, XING und co, wenn ich meine eigenen Inhalte wieder finden möchte.

Früher war es oft so, dass ich nach bestimmten Fragen und Inhalten gegooglet habe und bei den ersten 10 Suchergebnissen feststellte, dass 3 bis 5 Ergebnisse von mir waren. Und in den meisten Fällen konnte ich anhand einiger Jahre alter Inhalte von mir selbst auch tatsächlich mein Problem lösen.

Und wenn es nur ein Denkanstoß oder Link ist

Blogs entstanden aus einfachen Linklisten. Leute haben für sich selbst zusammen gestellt, was sie am Tag oder in der Woche so „ersurft“ hatten. Mehr als eigene Gedankenstütze, als Inhalt für andere.

Mittlerweile denken viele Menschen, Blogs müssten megahochglanzpolierte Inhalte und professionelle Magazinseiten sein.

Was für ein Quatsch!

Ein Blog sollte zunächst mal Spaß machen. Nützlich für einen selbst sein und dann erst für andere Leser produziert werden.